Die Brücke

Mediennummer 46 64867

Die Video-DVD "Die Brücke" beinhaltet den deutschen Antikriegsfilm von Bernhard Wicki aus dem Jahre 1959. Er basiert auf dem im Jahr zuvor erschienenen gleichnamigen autobiografischen Roman von Gregor Dorfmeister (veröffentlicht unter dem Pseudonym Manfred Gregor), der nach eigener Aussage mit diesem Roman seine persönlichen Kriegserlebnisse verarbeitet und veröffentlicht hat.

April 1945 – die letzten Kriegstage. In einer deutschen Kleinstadt stehen sieben 16-jährige Jungen aus derselben Schulklasse kurz vor der Einberufung zur Wehrmacht. Jeder von ihnen hat einen anderen sozialen Hintergrund. Walter ist der Sohn des Ortsgruppenleiters und schämt sich für die Feigheit seines Vaters, der außerdem seine Frau betrügt. Jürgen hat sich als Spross einer alten Offiziersfamilie freiwillig zum Kriegsdienst gemeldet, um seinem gefallenen Vater nachzueifern. Karl lebt im Friseurladen seines kriegsversehrten Vaters und entdeckt zu seiner Enttäuschung, dass dieser ein Verhältnis mit dem von ihm angehimmelten Lehrmädchen hat. Klaus, der mit seiner Mitschülerin Franziska befreundet ist, und Hans sind wegen der alliierten Luftangriffe „kinderlandverschickt“ worden.

Albert und Sigi leben zuhause bei ihren Müttern, während ihre Väter an der Front sind. Als die Jungen auf Jürgens Betreiben hin tatsächlich eingezogen werden, sind die meisten Erwachsenen – Mütter, Lehrer, der Dorfpolizist – verzweifelt und fassungslos ..

Originaltitel:
Die Brücke

Sprache(n): 
deutsch

FSK/USK: 
Freigegeben ab 12 Jahren

Drehbuch: 
Bernhard Wicki, Michael Mansfeld, Karl-Wilhelm Vivier

Produktion/Produzent: 
Hermann Schwerin

Regie:
Bernhard Wicki

Darsteller:
Folker Bohnet (Hans Scholten),
Fritz Wepper (Albert Mutz),
Cordula Trantow (Franziska),
Michael Hinz (Walter Forst),
Frank Glaubrecht (Jürgen Borchert),
Karl Michael Balzer
(Karl Horber)

Kamera:
Gerd von Bonin

Schnitt:
Carl Otto Bartning

Musik:
Hans-Martin Majewski

Auszeichnungen:
„Die Brücke“ ist einer der meistdekorierten deutschen Spielfilme der Nachkriegszeit. Mit einer beeindruckenden Dramaturgie und stark affektiven Bildern zeigt Wicki auf, wie die im Nationalsozialismus aufgewachsene deutsche Jugend mit einem fehlgeleiteten Idealismus aufwächst und zu einem Heldenwahn erzogen wird, der sie konsequent in den politisch missbrauchten „Tod fürs Vaterland“ führt.
Der Film wurde 1960 fünfmal beim Deutschen Filmpreis ausgezeichnet:

Die didaktischen Schwerpunkte:

  • Anti-Kriegsfilm / Zweiter Weltkrieg
  • Deutscher Film
  • Filmdrama

Einsatz in den Fächern:

  • Lichtdramaturgie
  • Szenefolge Rekurrenz
  • Plot Point